Hip Hop macht Schule - Projekte für Toleranz und Respekt 

Hip Hop macht Schule

Projekthintergrund: Nicht erst seit dem aufrüttelnden Ergebnis der Pisa Studie ist vielen klar, dass ein Umdenken im deutschen Bildungssystem dringend notwendig ist. Integrationsprobleme, Schulmüdigkeit, Gewalt- und Drogendelikte – all dies sind besorgniserregende Tendenzen, die an deutschen Schulen beobachtet werden……..

Beispiele : 

Hip Hop gegen Gewalt und für Demokratie

An  Schulen werden Tages ´workshops oder einwöchige Hip Hop-Workshops stattfinden. Diese sollen den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten über Kreativität und Engagement ihr Selbstwertgefühl und ihr Selbstbewusstsein zu stärken…… Toleranz fördern – Kompetenz stärken


Schoolbattle“ für Schulen    Im Zuge der primärpräventiven Komponente unseres Programms wurde das Schoolbattle-Konzept erfunden. Je früher mit Gewaltprävention und Sensibilisierung für moralische Normen begonnen wird, desto eher werden soziale Kompetenzen erlernt  – und desto unwahrscheinlicher ist daher auch eine Manifestation kontraproduktiver Verhaltensmuster im vulnerablen Jugendalter. Das Projekt wurde hinsichtlich Schwierigkeitsgrad und Inhalt […]



Beispiel

RAP 4 Rainforest“ Das Projekt „Weil wir es wert sind“ fand im Februar 2010 zusammen mit der Umweltstifung Oro Verde organisiert. OroVerde macht Jugendliche fit für die Zukunft – persönlich und beruflich. Die Tropenwaldstiftung sucht Schulklassen oder Schul-AG’s, die – zusammen mit Praxisexperten – Agenturen/Schülerfirmen gründen und Kampagnen zum Thema Regenwald entwickeln wollen. Dabei […]

https://www.regenwald-schuetzen.org/unsere-projekte/bildungs-projekte/weil-wir-es-wert-sind/die-praxisprojekte-entdecken/

https://www.regenwald-schuetzen.org/unterricht/unterrichtsmaterial/materialpakete/unterrichtsmaterial-fuer-haupt-und-foerderschulen


„ Schoolbattle“

 In einem schulübergreifenden Hip Hop – Wettstreit sollen SchülerInnen ihre musikalischen und künstlerischen Möglichkeiten ausleben und lernen, selbstständig, verantwortungsvoll und zielorientiert vorzugehen. Sie sollen lernen, nicht, wie so häufig in den Medien der Gegenwart formuliert und dokumentiert, nonverbale Aggressionen ausleben, sondern mit dem Medium Hip Hop eine Sprache sprechen dürfen, in der sie ihren Frust und ihre Ängste verarbeiten können.

Im Folgenden, im Schuljahresverlauf stattfindenden Wahlpflichtunterricht und in Workshops sollen sie ihre Fähigkeiten in den Hip Hop- Elementen Rap, Breakdance/Streetdance und Graffiti erweitern. Sie sollen zusätzlich lernen, wie man Veranstaltungen selbstständig organisiert und durchführt, gezielt dafür wirbt, sich selbst präsentiert und Verantwortung für sich und alle Beteiligten übernimmt. Am Ende des Schuljahres steht das „Schoolbattle” – Finale, in dem die bis dahin am Projekt teilnehmenden SchülerInnen ihre Fähigkeiten in einem Wettstreit messen sollen. Den SiegerInnen des „Schoolbattles” winken professionelle Song-Aufnahmen in einem Studio, Video-Drehs, Sachpreise und Graffitiflächen.
Das Projekt fordert von und fördert bei den TeilnehmerInnen Ehrgeiz, Motivation, Zielstrebigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen – Softskills, die im heutigen Berufsleben von immenser Bedeutung sind und die viele Menschen HauptschülerInnen absprechen.

Wieso aber ein Battle? Ein Battle ist als eine Art Wettstreit zu verstehen. Zwei Teams treten gegeneinander an. Das Besondere an einem Battle ist die kompetitive Komponente, zu vergleichen mit verschiedenen Sportarten, die in Teams gespielt werden können. Ein Battle ist ein dynamisches und impulsives Sich-Messen auf kreativer, künstlerischer Ebene, das ein gut arbeitendes Team voraussetzt und wie bei einer richtigen Sportart fair und respektvoll bleibt. Ein Battle ist zeitgemäß und bewegt. Ein Battle bedeutet die Auseinandersetzung mit dem Gegenüber und den eigenen Fähigeiten und leistet dementsprechend einen wichtigen Identitätsfindungsbeitrag für die heutige Jugend!

Das Schoolbattle konnte große Erfolge verzeichnen, verfasste den „Grundgesetz-Rap“ zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes sowie das Video „Die Menschenrechte“ und gewann mehrere Preise, darunter auch den 2. Platz im bundesweiten „X-press Yourself“ – Wettbewerb. Das Projekt wurde außerdem von einer Diplom-Pädagogin evaluiert, welche in ihrer wissenschaftlichen Arbeit eine deutliche Abnahme der Gewaltbereitschaft sowie eine Zunahme des positiven Selbstwirksamkeitserlebens verzeichnete.





 
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